Ohne einen richtigen Verlobungsring ist kein Heiratsantrag wirklich komplett. Die Überraschung gelingt aber nur, wenn der Antrag heimlich geplant wird. Und umso besser, wenn der gekaufte Ring wie durch ein Wunder perfekt passt! Dieser Artikel zeigt, wie man die dafür nötige Ringgröße des Partners ermitteln kann.

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Wie finde ich die Ringgröße meines Partners heraus?
Es gibt grundsätzlich zwei Szenarien, in denen man die Ringgröße eines anderen Menschen ermitteln kann. Sie lauten: mit oder ohne. „Mit“ bezeichnet das Szenario, in dem man einen anderen Ring des Partners bereits zur Verfügung hat. Er kann beispielsweise heimlich dem Schmuckkästchen entwendet werden. Auf diese Art und Weise hat man es besonders einfach, zumindest wenn es sich um einen Ring handelt, der auch an der linken Hand am Ringfinger getragen werden kann (nicht jeder Finger ist gleich dick!). Zeige- und Ringfinger sind gute Indikatoren. Mit einem Lineal oder einem Messschieber kann man den Ringdurchmesser leicht ermitteln. Es empfehlen sich mehrere Messungen, da manche Ringe nicht kreisrund sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, bringt den Ring möglichst unbemerkt direkt zu einem Juwelier.
Das Szenario „ohne“ gestaltet sich etwas schwieriger. Trägt der Partner bislang keinen Ring, hat man keinen Ausgangspunkt zur Ermittlung der Ringgröße. Aber auch hier gibt es verschiedene Methoden, mit denen man den idealen Durchmesser für einen potentiellen Verlobungsring herausfinden kann. Eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten findet man hier: www.verlobungsring.de/informationen/verlobungsringe/ringgroesse-ermitteln-und-messen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Verlobung?
Der Moment des perfekten Antrags will gut geplant sein – den Ring sollte man vorher natürlich schon haben. Aber wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt für den Antrag? Diese Frage ist nicht besonders leicht zu beantworten, da Paare generell verschiedene Tempi haben. Bei manchen kann es gar nicht schnell genug gehen, andere lassen sich zum Teil jahrelang Zeit, bis sie heiraten wollen. Hierbei kommt es darauf an, die Signale des Partners richtig zu deuten. Das wird insbesondere jenen nicht schwer fallen, die bereits seit einiger Zeit mit ihrem Partner zusammen sind. Lässt dieser hin und wieder Andeutungen in Richtung Hochzeit durchblicken, könnte der richtige Zeitpunkt für einen Antrag gekommen sein.
Generell gilt aber: Ruhe bewahren. Ein Heiratsantrag ist keine Kleinigkeit und niemand möchte von der auserwählten Person abgelehnt werden. Daher ist auch hier die Geduld die Mutter der Porzellankiste. Ist man sich nicht sicher, sollte man lieber noch ein wenig abwarten. Man kann die Zeit aber auch sinnvoll nutzen – etwa indem man Freunde und Familie der auserwählten Person befragt. Aber Achtung: Tratscht man seine Absichten zu weit herum, könnte das Geheimnis verraten werden. Dann ist die ganze Überraschung dahin!