Saison 2018/19: Das sind die Modetrends für den Herbst und Winter

Im Gegensatz zu den Trägern ihrer Produkte sind viele Modedesigner überzeugt davon, dass Herbst und Winter zwei sehr angenehme Jahreszeiten sind. Denn hier können sie, statt vor allem auf Stoff zu verzichten, sich so richtig mit ihren Materialien austoben. Umso spannender werden jedes Jahr die Modetrends für die kalte Saison erwartet.

ninamalyna/123RF.COM

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Farben und Stoffe für den Winter und Herbst

Zwei Trends sind auch in den kommenden Monaten weiterhin ungebrochen: Sowohl ein gewisser Retro-Chic ist mindestens genau so angesagt wie metallische Farben und Stoffe. So ist es wenig verwunderlich, dass viele Herbstkollektionen wieder extensiven Gebrauch von Cordstoff machen. Bis auf die metallische Erweiterung mit Gold und Silber hat sich farblich aber eher wenig zu vergangenen Saisons verändert: Nach wie vor sind dunklere, warme Töne wie rotbraun und gelb Farben, die ungebrochen zum Herbst und Winter einfach dazugehören.

Eine Überraschung lauert dann aber doch noch in den Trends der kalten Jahreszeit: Leder ist ein großer Teil vieler verschiedener Kollektionen und kommt vor allem schlicht daher, beispielsweise in Form von langen Röcken oder einfachen Accessoires wie Gürteln. Viele der angesagten Produkte für die kommende Saison sind schon jetzt günstig erhältlich, beispielsweise mit einem Gutschein von Jades24.

Überhaupt dominiert bei Farben und Stoffen das Schlichte und das Einfache, dass aufgrund seiner wenigen Details ganz besonders hervorsticht. Viele Stücke sind ganzheitlich monochrom gehalten oder mit sparsamen, zurückhaltenden Mustern geschmückt. Ein bestimmter Ton von Gelb scheint es den Designern dieses Jahr ganz besonders angetan zu haben. Auffällig viele Produkte sind in einem Farbton gehalten, den die Gestalter „Ceylon Yellow“ nennen und der an Curry-Gewürz erinnert.

Trends für 2018: Groß, weit und grenzüberschreitend

Einmal mehr geben die Trends für die Herbst/Winter-Saison auch Aufschluss über eine generelle Tendenz bei den Designern. Gerade für Frauen werden häufiger Schnitte bevorzugt, die vor allem ausfallend und weit sind – und damit durchaus maskulin wirken können. Offenbar setzt sich bei vielen Designern mehr und mehr ein Bewusstsein durch, dass ‚frauliche‘ Schnitte nicht für jede Dame gleichermaßen passend sind.

Die Grenzen zwischen den Geschlechtern scheinen auch bei der Mode zu schwinden, insbesondere wenn man einen Blick auf Hosenanzüge wirft, deren Beliebtheit nach wie vor ungebrochen ist und die von ihren männlichen Pendants kaum zu unterscheiden sind. In gewisser Weise zeigt sich so auch an der Mode eine allgemeine Tendenz zur zunehmenden Gleichsetzung der Geschlechter.

Ohne einen sichtbar femininen Touch gänzlich zu verlieren, wird Frauen damit die Möglichkeit gegeben, ähnlich prägnant aufzutreten wie ihre Geschlechtsgenossen.  Das korrespondiert durchaus auch mit dem nicht endenden Trend zu schweren Biker- und Cowboy-Boots, die gerade in der kalten Jahreszeit wieder besonders an Bedeutung zu gewinnen scheinen.