Kein lästiges und kräftezehrendes Schleppen von Getränkekästen mehr und ein deutlich spürbares Sparpotenzial – genau mit diesen Argumenten werden die Trinkwassersprudler von Sodastream häufig umworben. Wir wollten genauer wissen, wie viel man eigentlich durch ein Sodastream Gerät sparen kann, welche Auswahl es gibt und wo die Vorteile von Trinkwassersprudlern liegen.

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Die Erfolgsgeschichte von Sodastream
Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts kamen die ersten Trinkwassersprudler der Marke Sodastream auf den Markt. Während sich diese frühen Modelle vor allem an die finanziell starke Oberschicht und die Gastronomie richteten, sind aktuell erhältliche Geräte längst für jedermann erschwinglich. Sodastream bietet gleich mehrere Modelle wie den Sodastream Easy für Einsteiger und den Sodastream Chrystal 2.0 an.
Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Tel Aviv. Produziert werden die verschiedenen Geräte und das notwendige Zubehör jedoch an mehr als 20 Standorten. Wer sich für eines der erhältlichen Sodastream Modelle oder passendes Zubehör interessiert, der kann aktuelle Angebote auf superwaren.de prüfen und erhält zudem viele nützliche Informationen zum beliebten Wassersprudler.
So funktionieren Trinkwassersprudler
Die Funktionsweise eine Wassersprudlers aus dem Hause Sodastream ist denkbar einfach und benutzerfreundlich. Das Gerät hat einen Steckplatz für eine Gaskartusche. Solche Gaskartuschen werden unter hohem Druck mit CO2 gefüllt und reichen üblicherweise für die Zubereitung von 60 Litern Sprudelwasser. Danach muss die Kartusche ausgetauscht werden. Leitungswasser füllt man in eine druckbeständige Flasche aus Glas oder Kunststoff und setzt sie in das Gerät ein. Wird das Sodastream Gerät eingeschaltet, kann man per Knopfdruck regulieren, wie viel Kohlensäure über ein geöffnetes Ventil in das Wasser gelangt. Hierzu muss der Trinkwassersprudler selbstverständlich mit dem Stromnetz verbunden werden.
Das sind die Vorteile eines Trinkwassersprudlers
Vor dem Kauf eines Geräts interessieren sich Verbraucher vor allem dafür, welche Vorteile sie durch ein weiteres Haushaltsgerät hätten und ob sich ein Kauf wirklich lohnt. Ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil von Sodastream ist, dass man künftig keine schweren Getränkekästen mit Mineralwasser mehr nach Hause schleppen und dort lagern muss. Zwar benötigen auch Sodastream-Geräte ein gewisses Zubehör wie beispielsweise die CO2-Kartuschen, diese müssen jedoch deutlich seltener gekauft werden und sind viel leichter und platzsparender als ein Getränkekasten zu transportieren und lagern.
Daher lässt sich festhalten: Im Hinblick auf den wöchentlichen Einkauf ist ein Sodastream eine echte Entlastung und auch Zuhause wird weniger Stellfläche zur Aufbewahrung benötigt.
Vorteil Geschmacksvielfalt: Sodastream kann mehr als nur Sprudelwasser
Mit einem Trinkwassersprudler ist inzwischen längst nicht mehr nur das Hinzufügen von Kohlensäure in Leitungswasser möglich. Wird dem aufgesprudelten Leitungswasser außerdem ein spezieller Sirup hinzugefügt, lassen sich zahlreiche Geschmacksrichtungen kreieren. Bei der Auswahl der Sirupsorten handelt es sich übrigens keineswegs um Eigenmarken des Herstellers. Vielmehr stellen immer mehr Getränkekonzerne Sirup mit dem Geschmack ihrer bekannten Limonaden her und sorgen so für eine große Auswahl auf dem Markt. Erhältlich ist der Sirup in praktischen Plastikflaschen mit Schraubverschluss, so dass sie nach der Nutzung wieder luftdicht verschließbar sind und bis zur nächsten Verwendung aufbewahrt werden können.
Vorteil Sparpotenzial: Spart man mit einem Wassersprudler Geld?
Zu den Verkaufsargumenten des Herstellers Sodastream gehört, dass man durch die eigene Herstellung von Sprudelwasser aus dem heimischen Leitungswasser viel Geld sparen kann. Ob das wirklich so ist, haben wir genauer unter die Lupe genommen. Grundlage für unsere Berechnung ist, dass ein Erwachsener durchschnittlich zwei Liter Wasser am Tag trinkt und ein Kind etwa einen Liter Wasser am Tag zu sich nimmt. Außerdem haben wir den Wassersprudler mit Markenmineralwasser aus dem Supermarkt verglichen. Wir beziehen uns also auf das mittlere Preissegment bei Mineralwasser im Lebensmittelhandel.
Steigt eine vierköpfige Familie von gekauftem Mineralwasser vollkommen auf selbst gesprudeltes Wasser um, amortisiert sich der Kaufpreis des Geräts nach zwei bis drei Monaten. Im Laufe eines Jahres entsteht dann ein Sparpotenzial von mehr als 500 Euro für die Familie. Wer als Singlehaushalt auf einen Wassersprudler umsteigt, der hat die Kosten für den Gerätekauf nach etwa einem halben Jahr wieder raus. Im nächsten halben Jahr lassen sich zwischen 100 und 150 Euro einsparen. Finanziell lohnt sich die Nutzung eines Sodastreams daher vor allem für Haushalte, die bisher Mineralwasser bekannter Marken aus dem mittleren Preissegment gekauft haben.
Mit Sodastream automatisch sparen
Während man durch die Nutzung eines Sodastreams automatisch in den Genuss des Sparpotenzials durch den Wegfall von gekauftem Mineralwasser kommt, ist das Sparen bei anderen Haushaltsgeräten deutlich umständlicher. Hier muss man beispielsweise auf temporäre Rabatte wie das jährliche Rasenmäherangebot von Aldi Süd warten und zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen. Alternativ dazu kann man sich mühsam Rabattangebote in Prospekten wie von Seats and Sofas heraussuchen und auf ein passendes Angebot zum Sparen warten. Beim Sodastream hingegen passiert das Sparen ganz automatisch nebenbei, macht sich in der Haushaltskasse jedoch schnell und deutlich bemerkbar.
Fazit
Trinkwassersprudler von Sodastream erleichtern die Versorgung mit spritzigem Mineralwasser und können außerdem für die Herstellung verschiedener Limonaden und anderer Getränke genutzt werden. Wer dadurch auf den Kauf von Markenmineralwasser verzichtet, der entlastet außerdem seine Haushaltskasse.